Lebensmittel retten ...

... und dabei noch Geld sparen!

Quelle: BDKJ Freiburg

Welches Lebensmittel ist das klimaschädlichste?
Das, das produziert und nicht genutzt, also weggeschmissen wird!
 
Ca. 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle werden in Deutschland jedes Jahr entsorgt. Der Großteil davon (6,3 Millionen Tonnen) entsteht tatsächlich in privaten Haushalten. Jede*r Verbraucher*in wirft also etwa 76 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg! (Quelle) Das ist aus ethischer, ökologischer und ökonomischer Sicht nicht hinnehmbar!
 
Die gute Nachricht: Daran können wir so leicht etwas ändern!
Ideen, die ihr in der Jugendarbeit schon umsetzt, haben wir hier gesammelt: 
  • Einkauf gut planen - Reste minimieren
    Lebensmittelverschwendung beginnt schon bei der Einkaufsplanung. Deshalb haben wir euch eine Mengentabelle als Übersicht erstellt. Außerdem könnt ihr "DEATER" fragen! DEATER ist ein Projekt für die Essensplanung bei Veranstaltungen, ihr könnt dort mit Rezepten und genauen Infos zu den Esser*innen die perfekten Mengen kalkulieren.
  • Lebensmittel richtig lagern - Ausschuss reduzieren
    Lebensmittel richtig zu lagern, ist eine Wissenschaft, denn unterschiedliche Lebensmittel haben unterschiedliche Anforderungen. Richtig gemacht, spart uns das wieder bares Geld! Das Projekt "Zu gut für die Tonne" hat eine Übersicht erstellt, wie Milchprodukte, Brot, Nudeln, Fleisch, Obst und Gemüse am besten gelagert werden: Richtig lagern.
  • Lebensmittelreste in der Küche verwerten - genießen statt wegwerfen 
    Aus den Resten vom Vortag etwas neues, leckeres zaubern, lässt sich mit den richtigen Rezepten ganz einfach umsetzen - und dabei auch noch Geld sparen! Z.B. über die App "Zu gut für die Tonne" findet ihr tolle und leckere Rezepte. Das Internet ist voll von tollen Rezepten für die Resteverwertung!
  • Reste verschenken an die Teilnehmer*innen
    Bei Veranstaltungen könnt ihr perfekt die nicht genutzten Lebensmitteln aufteilen an die Teilnehmer*innen. Dazu ist es nützlich, schon in der Packliste darauf hinzuweisen, dass die Teilnehmer*innen Boxen mitbringen, um die Lebensmittel sicher heim bringen zu können.
  • Lebensmittel spenden
    Bei größeren Mengen könnt ihr auch Kontakt zu foodsharing in eurer Nähe aufnehmen und eure ungenutzten (nicht gekochten) Lebensmittel z.B. in Fairteiler legen. 
  • Selbst Reste von Anderen verwerten
    Lasst euch für eure Veranstaltung doch von Eltern, Freund*innen oder Nachbar*innen Lebensmittel spenden, die sie nicht mehr brauchen. Das haben z.B. einige Jugendgruppen bei der 72 Stunden Aktion oder bei Veranstaltungen der Jugendarbeit schon erfolgreich umgesetzt. Hier spart ihr doppelt: Die Lebensmittel, die sonst entsorgt worden wären, werden jetzt genutzt und ihr müsst diese nicht bezahlen!
  • Lebensmittelverschwendung vermeiden
    Das Umweltbundesamt hat interessante Informationen gesammelt, wie ihr im Alltag und in der Jugendarbeit Lebensmittelverschwendung vermeiden könnt (Webseite UBA).